QR-Code Geschichte

Die Informationen wurden aus dem Englischen übersetzt von der Seite: https://www.qrcode.com/en/history/

1: Die unbekannte Geschichte hinter der Entwicklung des QR-Codes

In den 1960er Jahren, als Japan in seine Phase des hohen Wirtschaftswachstums eintrat, begannen in vielen Stadtteilen Supermärkte, die viele Waren vom Lebensmittel bis zur Kleidung verkauften, zu entstehen.

„Registrierkassen“, die damals an den Kassen dieser Filialen verwendet wurden, erforderten eine manuelle Eingabe des Preises. Aus diesem Grund litten viele Kassierer unter Taubheitsgefühlen im Handgelenk und Karpaltunnelsyndrom.
„Die Kassierer sehnten sich verzweifelt nach einer Möglichkeit, ihre Belastung zu verringern.“
Die Erfindung von Barcodes bot eine Lösung für dieses Problem. Anschließend wurde das Kassensystem entwickelt, bei dem der Preis eines Artikels automatisch an der Kasse angezeigt wurde, wenn der Barcode des Artikels von einem optischen Sensor gescannt wurde, und gleichzeitig Informationen über den Artikel an einen Computer gesendet wurden.
Mit der Verbreitung der Barcodes wurden aber auch deren Grenzen deutlich. Am auffälligsten war die Tatsache, dass ein Barcode nur 20 alphanumerische (also Zahlen) Zeichen an Informationen aufnehmen kann.
Benutzer kontaktierten eine Japanische Firma (DENSO), die damals Barcode-Lesegeräte entwickelte, um sie zu fragen, ob es möglich sei, Barcodes zu entwickeln, die mehr Informationen enthalten könnten.
Ein Entwicklungsteam von DENSO WAVE begann mit der Entwicklung eines neuen zweidimensionalen Codes.

In diesem Team arbeiteten nur zwei Personen.

Masahiro Hara, verantwortlich für die Entwicklung des QR-Codes, erinnert sich dann daran, dass Menschen, die bei anderen Unternehmen 2D-Codes entwickelten, alle davon besessen waren, so viele Informationen wie möglich in ihre Codes zu integrieren.
Bei Barcodes werden Informationen nur in eine Richtung (eine Dimension) kodiert. Bei 2D-Codes hingegen werden Informationen in zwei Richtungen kodiert: quer und aufwärts/abwärts. Aus dem starken Wunsch heraus, einen Code zu entwickeln, der leicht zu lesen ist und viele Informationen speichern kann, hat Hara sich daran gemacht, einen neuen 2D-Code zu entwickeln. Er wagte es, dies mit nur einer weiteren Person als Teammitglied zu versuchen.
Die größte Herausforderung für das Team war, wie man das Lesen des Codes so schnell wie möglich gestalten kann. Eines Tages kam er auf die Idee, dass ihr Problem durch Hinzufügen von Positionsinformationen gelöst werden könnte, die auf die Existenz eines zu lesenden Codes hinweisen.
So entstand das Positionserfassungsmuster aus Quadratmarken. Durch die Integration dieser Marken in ihren Code wurde eine schnelle Lesung möglich.

So weit so gut, aber warum mussten die Markierungen Quadrate sein und nicht irgendeine andere Form?
Laut Hara liegt dies daran, dass „es das Muster war, das am wenigsten auf verschiedenen Logos und dergleichen vorkommt“.
Wenn ein Positionserfassungsmuster in einem Code verwendet wird und sich in der Nähe eine ähnlich aussehende Markierung befindet, kann der Codeleser dieses mit den Positionserfassungsmustern verwechseln. Um diese Art von Fehllesungen zu vermeiden, mussten ihre Positionserfassungsmuster wirklich einzigartig sein.

Auf diese Weise entstand ein Konzept, durch das die Ausrichtung ihres Codes unabhängig vom Abtastwinkel, der ein beliebiger Winkel außerhalb von 360° sein kann, bestimmt werden kann, indem nach diesem einzigartigen Verhältnis gesucht wird.

Eineinhalb Jahre nach Beginn des Entwicklungsprojekts und nach unzähligen und wiederholten Versuchen wurde schließlich ein QR-Code entwickelt, der in der Lage ist, etwa 7.000 Ziffern zu kodieren und zusätzlich Kanji-Zeichen zu kodieren. Dieser Code konnte nicht nur viele Informationen enthalten, sondern auch mehr als 10 mal schneller gelesen werden als andere Codes.

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